stellen Sie da, jos777, die Ihnen wohl auch ein Kardiologie-Professor nicht fundiert (im Sinne: auf dem Boden gesicherter Erkenntnisse) beantworten könnte. Darf ich ein paar Fragen stellen?
Was für eine Herzmuskelverkrampfung soll denn das initial gewesen sein, die mit Mg und K zu behandeln gewesen wäre? 4 Stents bekommt man ja nun nicht wegen einer "Herzmuskelverkrampfung" eingesetzt. Offenbar besteht bei der Dame, die nun ihre 4 Stents hat, die Bereitschaft zu sog. thrombembolischen Ereignissen, was eine lebenslängliche Plättchenhemmung notwendig macht, um neue Ereignisse zu vermeiden, und nicht etwa nur, um eine Rethrombosierung an den bestehenden Stents zu verhindern.
Im oben zitierten pdf klingt ja schon an, daß die lebenslängliche Therapie mit einem Thrombozytenaggregationshemmer notwendig ist (gibt ja neben ASS und Clopidogrel auch noch andere, einen guten Einstieg bietet der Wikipedia-Artikel über Thrombozytenaggregationshemmer). Und, so technisch das auch klingen mag: mit welcher möglichen Nebenwirkung kann die Dame besser umgehen? Mit der Übelkeit? Mit den Blutungskomplikationen? Ist sie sturzgefährdet? Das sind Einzelfallentscheidungen, die man nicht in einem Forum diskutieren kann, wenn man den Patienten nie gesehen hat und die Akte nicht kennt.